LEGASTHENIE/LRS – WAS IST DAS?

ANDREA BROCKMEYER

Definition von Legasthenie / LRS


„Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole wie Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.“

Pädagogische Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller, 1995
Bei Legasthenie handelt es sich um eine spezifische Problematik normal intelligenter Kinder beim Lesen und/oder Schreiben, die nicht durch äußere Ursachen wie beispielsweise Hör- oder Sehschwächen, psychische Belastung, Versäumnisse in der Schule usw. erklärbar ist. Dabei ist Legasthenie ein relativ häufiges Phänomen. In jeder Schulklasse sitzen statistisch gesehen mindestens drei legasthene Kinder.

Legasthenie ist angeboren und bedingt durch differente Sinneswahrnehmungen. Betroffene Kinder zeigen dadurch eine zeitweise Unaufmerksamkeit beim Schreiben und/oder Lesen, was wiederum Wahrnehmungsfehler zur Folge hat.

Im Gegensatz zur Legasthenie ist die LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) nicht angeboren. Sie kann durch bestimmte Ereignisse im Leben eines Kindes wie beispielsweise Krankheit, Schulwechsel, etc. hervorgerufen werden. Durch vermehrtes Üben sowie eine Entspannung der belastenden Lebenssituation verschwinden die Lernprobleme allmählich.
ANDREA BROCKMEYER

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